HOPE in Zeiten von COVID-19

- die Gesundheitsarbeiter und Ärzte im Dauereinsatz gegen das Virus und seine Auswirkungen.

03. August 2020 News, Blog Kerstin Behlau


Südafrika befindet sich seit dem 27. März 2020 im Lockdown, der am 1. Mai 2020 etwas gelockert wurde. Am 1. Juni 2020 wurden weitere Lockerungen eingeführt und Mitte Juli wurde der Lockdown wieder etwas verschärft.

Die 25 HOPE Cape Town Gesundheitsarbeiter (u.a. Bonga Zantsi) und die beiden Ärztinnen, Samke und Ana, sind als „essential services“ im Dauereinsatz. Samke und Ana unterstützen die Testkampagnen in den Townships und im Tygerberg Hospital. Die Gesundheitsarbeiter klären die Patienten über das Virus auf und kümmern sich um die alltäglichen Sorgen und Probleme der Patienten. Viele Township-Kliniken werden vorübergehend geschlossen, wenn ein Mitarbeiter positiv getestet wurde, d. h. auf der anderen Seite, dass viele HIV- und TB-Patienten ihre Medikamente nicht bekommen; viele Patienten kommen erst gar nicht in die Klinik, weil sie Angst vor dem Virus haben.

Das Management arbeitet teils im Home-Office, teils im Büro unter den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Es finden virtuelle Meetings statt, um die Projektarbeit zu planen, die Arbeit in den Townships und in den Kliniken zu koordinieren, um alle Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie zu informieren und neueste Informationen weiterzugeben. Es wird auch weiterhin an neuen Projekten gearbeitet, um die Zukunft von HOPE Cape Town abzusichern.

Die Lage in den Townships ist besorgniserregend, die Menschen können sich nicht distanzieren, haben keine Masken, keine Seife, kein Wasser und auch keine Desinfektionsmittel. Viele haben ihr Einkommen verloren, da sie auf Tages- bzw. Wochenlöhne angewiesen waren, die durch den Lockdown weggefallen sind und können ihre Familien nicht mehr ernähren.

Unsere Projekte in Blikkiesdorp pausieren zurzeit, aber unser Team ist vor Ort und gibt jeden Tag Hunderte von Mahlzeiten an die Kinder und deren Familien aus. Sie bekommen ein warmes Frühstück und ein Mittagessen. Die Warteschlangen vor den Containern sind jeden Tag lang, es ist schwierig den Abstand zwischen den Menschen einzuhalten, da jeder Hunger hat und die Angst immer dabei ist, nichts mehr dem Essen abzubekommen.

Unser Team in Blikkiesdorp leistet jeden Tag großartige Arbeit, kümmert sich um die Probleme und Ängste der Menschen, klärt über das Virus auf. Oft verstehen die Menschen nicht, dass sie Schutzmaßnahmen einhalten müssen, um Essen zu bekommen. Ergänzend unterstützen wir zudem Suppenküchen in den Townships Nyanga und Manenberg.

Wir freuen uns, wenn auch Sie HOPE zu Ihrer Herzenssache machen, gerade jetzt ist Hilfe nötiger denn je: 

Inhaber: HOPE-Kapstadt Stiftung
Institut: Ostsächsische Sparkasse Dresden

IBAN: DE44 8505 0300 3100 3880 02
BIC:   OSDD DE 81 XXX

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.hopecapetown.com