Bonga Zantsi: Über sein Engagement bei HOPE

und die zusätzlichen Herausforderungen für Gesundheitsarbeiter und Ärzte durch COVID-19.

04. August 2020 News, Blog Bericht von Bonga Zantsi


Bonga Zantsi arbeitet in der Durbanville-Klinik und fährt hauptsächlich zusammen mit dem Team der mobilen Klinik zu den Farmen in der Umgebung, um die Menschen dort medizinisch zu betreuen.

Bonga berichtet:

„Wir besuchen regelmäßig 64 Farmen in der Gegend und die Gemeinde Klipheuwel. Während des Lockdowns hat sich die Anzahl der Menschen, die die mobile Klinik besuchen, stark erhöht.

Normalerweise betreuen wir 20 Patienten pro Farm, aber jetzt sehen wir bis zu 35 Patienten. Grund dafür ist, dass viele Menschen ihre Arbeit verloren haben, zu Hause sind und die Kinder und Jugendlichen gehen nicht mehr zur Schule. Früher besuchten die Jugendlichen nach der Schule die Jugendklinik der Fisantekraal-Klinik, jetzt besuchen sie auch die mobile Klinik. Vor dem Lockdown besuchten die Menschen die Kliniken, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes gelegenen waren. Auch diese Menschen kommen jetzt in die mobile Klinik.

Einige Farmbesitzer haben ihre Farmen geschlossen, so dass die Farmarbeiter keinen Zugang mehr zu ihrer chronischen Behandlung haben. Ein Farmbesitzer sagte z. B., wenn sie in die Klinik gehen, bringen sie das Coronavirus auf die Farm. Er sagte auch, dass die erste Person, die im Western Cape positiv auf Covid 19 getestet wurde, ein Patient von der Durbanville Klinik war. Auf anderen Farmen tragen die Menschen überhaupt keine Masken und distanzieren sich nicht. Bevor diese Patienten von uns behandelt werden können, klären wir diese über das Virus und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen auf, wir geben ihnen Masken und Desinfektionsmittel. Wir müssen auch strikte Sicherheitsmaßnahmen einhalten und die mobile Klinik nach jedem behandelten Patienten gründlich reinigen und desinfizieren.

Klipheuwel:

Auch in Klipheuwel gibt es viele Menschen, die keine Masken tragen, sich nicht distanzieren können. Früher haben wir hier zwischen 35 bis 40 Patienten behandelt, jetzt sind es zwischen 80 und 90 Patienten. Klipheuwel besteht aus zwei Bereichen, einem formellen und einem informellen Gebiet. Der formelle Teil umfasst 800 Häuser und im informellen Teil leben ca. 2500 Menschen in Hütten, ohne fließendes Wasser. Die Menschen müssen sich Außentoiletten teilen und Wasser von den zentralen Wasserversorgungspunkten holen. Wir haben einen Covid-19-Einsatz in der informellen Siedlung von Klipheuwel organisiert; 150 Menschen wurden getestet, und eine Person wurde positiv auf Covid 19 getestet.

Die Klinik in Durbanville war für vier Tage geschlossen, da ein Mitarbeiter der Klinik positiv auf Covid 19 getestet wurde.“

Bonga hat alleine von Januar bis Juni 2020 3197 Patienten betreut und 704 HIV-Test durchgeführt.

 

Wir freuen uns, wenn auch Sie HOPE zu Ihrer Herzenssache machen, gerade jetzt ist Hilfe nötiger denn je: 

Inhaber: HOPE-Kapstadt Stiftung
Institut: Ostsächsische Sparkasse Dresden

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