ROBOTICS IM SOFTWARE-BEREICH IST EIN HOCHKOMPLEXER TECHNOLOGIETREND

Unternehmen können hier von in den Themenfeldern der "Künstlichen Intelligenz" und der "Digitalisierung" erheblich profitieren.

13. Mai 2020 Blog, Prozesse, Neue Organisation, Digitalisierung Rüdiger Reich


Robotics im Software-Bereich ist ein hochkomplexer Technologietrend von dem Unternehmen erheblich profitieren können. In den Themenfeldern der Künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung bieten sich Unternehmen viele konkrete Einsatzmöglichkeiten.

Deus ex machina

Was von Menschen als Künstliche Intelligenz (KI) wahrgenommen oder bezeichnet wird, ist eigentlich ein Bündel an Technologien wie beispielsweise Spracherkennung und Bildanalyse, Spieltheorie und maschinelles Lernen. Eine allgemeine Intelligenz zu schaffen, die menschliche Probleme löst, liegt noch in der Ferne. Zu schwer sind dafür die Paradedisziplinen des menschlichen Gehirns, Abstraktion und Kontextverständnis, in eine Maschinensprache umzusetzen. Aber spezielle Systeme können in speziellen Einsatzgebieten den Menschen ebenbürtig ersetzen oder ihm sogar in manchen Aspekten überlegen sein. Eine bisherige Domäne des Menschen, Vorhersagen zu treffen oder Situationen einzuschätzen, gelingt der KI bereits erstaunlich gut.

Größtes wirtschaftliches Potenzial wird für die Bereiche Handel, Konsum, Telekommunikation und IT erwartet – hier speziell in der Optimierung der Prozess- und Lieferketten. Es folgen das Gesundheitswesen und die chemische Industrie. 

Roboterbasierte Prozessautomatisierung (RPA) 

Die automatisierte Bearbeitung von strukturierten Geschäftsprozessen durch digitale „Software-Roboter“ gewinnt in vielen Unternehmen zunehmend an Akzeptanz und trifft auf eine hohe Anwendungsbreite. Sie führen Front- und Backoffice-Prozesse automatisiert durch.  Im Fokus stehen von Menschen ausgeführte, strukturierte, sich wiederholende und regelbasierte Massengeschäftsprozesse. Die Bots interagieren über Schnittstellen hinweg mit anderen Systemen und übernehmen die Aufgaben der Anwender, i.d.R. wiederholbare, vorhersagbare Interaktionen mit IT-Applikationen.

Einsatzmöglichkeiten und Nutzenversprechen

Konkrete und ideale Anwendungsfälle, beispielsweise im Billing-Bereich oder im Kundencenter, sind vor allem das Öffnen von E-Mails, das Verarbeiten von Anhängen, der Versand von Antworten sowie das Ausfüllen von Formularen. Auch das Kopieren, Einfügen und Verschieben von Daten geschieht effektiv und schnell im Hintergrund.

Im Bereich des Marketings werden Bots zu Analysezwecken eingesetzt und greifen unmittelbar auf Webseiten und soziale Medien zu und verarbeiten direkt Daten aus dem Internet. Auch für die Unternehmenssteuerung oder das operative Management sind Bots äußerst hilfreich, die Informationen aus mehreren Systemen und strukturierten Dokumenten lesen, verarbeiten und beispielsweise Wenn-Dann-Befehle ausführen und über Schnittstellen wieder in andere Systeme einspeisen.

RPA-Systeme schreiben bereits dort, wo es um faktenbasierte Texte geht, verstärkt Spielberichte im Sport oder Geschäftsberichte von Wirtschaftsunternehmen. Die beinahe unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten in Verbindung mit den relativ geringen und skalierbaren Kosten sind für viele Unternehmen bereits ein Grund zum Einsatz von RPA.

Die Vorteile der RPA liegen ganz klar in der Qualität der Ausführung. Der Bot bearbeitet Prozesse mit einer Fehlerquote von nahezu 0% wobei menschliche Fehlerquellen so gut wie ausgeschlossen werden. Der Return on Invest (ROI) wird erheblich beschleunigt. Mit dem Einsatz von Bots gelingen „Quick Wins“, denn sie werden schneller entwickelt und implementiert als es klassische, langfristige Softwareentwicklungs-Projekte zu leisten vermögen. Die Bots sind 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche einsatzbereit und bearbeiten Prozesse auch über Nacht oder an den Wochenenden. Dabei erhöht sich die Prozessgeschwindigkeit auf ein Vielfaches ohne beispielsweise Ermüdungserscheinungen oder das Gefühl der Eintönigkeit der Arbeit.

IQ der RPA-Bots

RPA-Bots arbeiten zunächst anhand festgelegter Prozess-Workflows und Routinen. Diese sind von Spezialisten aufgesetzt. Die Bots sind damit zunächst einmal genau so schlau wie es die Regeln zulassen. Durch eine ständig erfolgende Rückkopplung der Ergebnisse und deren statistische und dynamische Überprüfung, basierend auf speziellen Algorithmen der Künstlichen Intelligenz, werden RPA-Bots aber immer besser. Diese sog. kognitiven RPA-Systeme erweitern die Einsatzmöglichkeiten, so dass hochkomplexe Prozesse weitgehend selbständig bearbeitet werden können, ohne für diese speziell vorkonfiguriert oder programmiert worden zu sein.

We Develop

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