Flexibilität als Erfolgsfaktor

– die Lösung UIB überzeugt in der Energieversorgung

09. Dezember 2019 Blog, Prozesse, Digitalisierung, Produkte Oliver Hoffmann


Die Energiebranche ist durch hohe Fluktuation in den Anforderungen an die Prozesse und Produkte geprägt. Als regulierte Branche sind regelmäßige Anpassungen an den IT-Systemen und Abläufen unvermeidbar. In vielen Fällen sehen sich die einzelnen Marktrollen mit historisch gewachsenen IT-Systemen konfrontiert, bei denen sich mit jeder Anpassung die Komplexität weiter erhöht. Eine neue und innovative Softwarelösung der ArcMind Technologies bietet flexible Lösungen, um diverse Bereiche der Wertschöpfung abzubilden und kundenindividuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Die Energieversorgung ist, wie viele andere Branchen auch, einem immer stärker werdenden Veränderungsdruck unterworfen. In vielen Fällen stellen bei diesen Anpassungen gerade die Gegebenheiten der verwendeten IT-Systeme hohe Anforderungen an die Veränderung, da sehr viele Abhängigkeiten bestehen. Energieunternehmen müssen am Markt schnell agieren und brauchen dafür neue Produkte und Tarife, die es in den Systemen abzubilden gilt. Dazu sind im gleichen Zug auch die Abrechnungsregeln und Buchungslogiken anzupassen. Daneben kommen immer neue Konstellationen von Messkonstrukten durch z.B. Windparks, Mieterstrommodelle oder Quartierskonzepte hinzu. Die geänderten Modelle müssen dazu auch immer adäquat und automatisiert in den Markt kommuniziert werden, wobei die vorgegebenen Prozesse und Formate einzuhalten sind. Dies sind nur einige Beispiele, aber sie machen deutlich, dass IT-Systeme eine starke Flexibilität ausweisen müssen und schnell und kostengünstig angepasst und erweitert werden sollten.

Flexibilisierung der Anpassungsmöglichkeiten

Das „Utilities in a Box“ (UIB) der ArcMind Technologies bietet an dieser Stelle viele Vorteile, um sich genau diesen Herausforderungen stellen zu können. Die Abbildung von neuen Tarifen wird durch die Einführung des Produktgenerators um ein Vielfaches einfacher und schafft die Voraussetzungen, dass neue Produkte und Tarife direkt vom Anwender im System hinterlegt werden können. Es entfallen somit die Aufwände für Entwicklung und Realisierung. Es lassen sich mit diesem Werkzeug einzelne Produktbestandteile einfach in gut strukturierten Bedienoberflächen anlegen und ausgestalten. Neben der Pflege von Abrechnungsbeziehungen der einzelnen Komponenten des Tarifs und der Zuordnung zu bestimmten Sachkonten für die Verbuchung, lassen sich für jeden neuen Tarif Zeitscheiben anlegen, welche entweder erst in kommenden Abrechnungsperioden zum Einsatz kommen oder die Verwendung eines bestimmten Tarifs nur für neue Verträge ab einem bestimmten Stichtag zulässt. So können Preis- und Tarifanpassungen kontinuierlich gepflegt werden und verschiedene Ausgestaltungen dieser, nebeneinander im System existieren und verwendet werden. Die notwendigen Formulare für Begrüßungsschreiben, Rechnungen, etc. können einfach per Drag&Dop entwickelt und mit den neu entworfen Produkten verbunden werden

Ein weiteres Beispiel für die flexiblen Einsatzmöglichkeiten des Systems zeigt sich im Umgang mit Material und Gerätebeziehungen im System. Geräte und Materialien können eigenhändig durch den Anwender im System gepflegt werden und die Abbildung von Gerätebeziehung lässt sich durch seine flexible Gestaltung auf alle bisherigen Messkonstrukte anwenden und bietet auch für zukünftige Anforderungen höchste Gestaltungsmöglichkeiten. Durch die Integration, der bereits am Markt vielfach eingesetzten Marktkommunikationslösung von ArcMind Technologies, werden die im System abgebildeten Messkonstrukte und Geräte vollständig in die vorgegebenen Formate übernommen und den Vorgaben entsprechend kommuniziert, bzw, aus der Marktkommunikation automatisch in den Systemen angelegt.

Einsatzbeispiele aus der Praxis

Das UIB wird am Markt, gerade für die Abbildung komplexer Liefersituationen oder Produktgestaltungen, in verschiedenen Ausprägungen bereits erfolgreich eingesetzt. So werden für Kunden bereits ganze Windparks über dieses System abgebildet, bei denen die Komplexität in der Abrechnung aus den Anforderungen der einzelnen Einspeiseleistungen, -kapazitäten und Ein- und Abschaltzeitpunkten entsteht. Jedes einzelne Windrad eines Parks wird somit individuell erfasst und in eine Gesamtabrechnung überführt. Ein weiteres Beispiel der Einsatzmöglichkeiten findet man bei einigen Kunden zur Abbildung der Mieterstrommodelle. Die Abbildung der Kundenanlagen im System wird durch die Lösung vereinfacht und der Austausch mit den Netzbetreiben bei Wechseln in der Kundenbeziehung prozessual standardisiert. Alle die dadurch entstehenden Informationen können in der Abrechnung der Objekte konsolidiert erfasst werden und die manuellen Aufwände zur Abrechnung und Abbildung von Mieterstromobjekten werden drastisch reduziert.

Vorteile des UIB, um die Flexibilisierung zu erreichen

Bereits in den ersten Schritten zur Entwicklung des UIB wurde stringent auf die Pflege und Struktur der Objektbeziehungen geachtet. Diese Basisarchitektur ist der Schlüssel zur heutigen Anpassbarkeit des Systems sowie die starke Reduktion der Komplexität in der Durchführung von Änderungen und erlaubt eine einfache Anlage und Pflege von Benutzerprofile mit den unterschiedlichen Rechten im System. Neben der Architektur ist das System auf eine intuitive Benutzung ausgelegt. Die Bedienoberflächen werden, basierend auf den Objektbeziehungen immer in der gleichen Weise aufgebaut und dargestellt, so dass der Nutzer sich sehr schnell an diese gewöhnt und Änderungen direkt in der vorhandenen Struktur wiederfindet sowie verwenden kann. Zu guter Letzt kann das System sowohl intern als auch extern gehostet werden und ist für die Anwender über diverse Webbrowser erreichbar.

Der Weg zur Implementierung

Für die Nutzung des UIB zur Abbildung von bestimmten Konstellationen oder Geschäftsmodellen kann die Implementierung des Systems mit geringen Aufwänden realisiert werden. Im ersten Schritt erfolgt die technische Bereitstellung und wir begleiten Ihr Unternehmen durch die Konzeption der individuellen Anforderungen und die Umsetzung des erforderlichen Customizings. Nach der Durchführung der erforderlichen Tests zur Freigabe kann das System inkrementell über die laufenden Prozesse mit Stammdaten aufgebaut werden und vermeidet durch diese Strategie die Notwendigkeit einer Migration.

Fazit

Wenn es in den Geschäftsmodellen und prozessualen Anforderungen der einzelnen Marktrollen komplexe Herausforderungen gibt, welche einer flexiblen Lösung bedürfen, dann ist das UIB ein einfaches, schnelles und sehr mächtiges Werkzeug. Starke Anpassungsfähigkeit, intuitive Bedienung, einfacher Zugriff und kontinuierlicher Support sind die Argumente über die Einführung nachzudenken. Viele Kunden sind bereits von der Lösung begeistert und bilden anspruchsvolle Aufgaben und komplexe Prozesse über dieses System erfolgreich ab.