„Coole Schule“: Ein Erfahrungsbericht

Lernen und Schule mal anders – die „Process-Art“

08. April 2019 Blog, Agiles Management Matthias Gabriel


Wissensmanagement im Zeitalter von Einsen und Nullen

Wir bei Process Consulting haben uns gefragt…

…wie kann man einen Transfer und Austausch von Wissen im Zeitalter von Einsen und Nullen spannend und vor allem so flexibel und interessant wie möglich gestalten?

…wie können wir beitragen, dass gerade in Jobs, in denen man viel unterwegs und verteiltes Arbeiten und Lernen gefordert ist, trotzdem Wissensweitergabe erfolgt?

… wie kann das Thema Wissensmanagement ein wesentlicher Baustein in unserer Art und Weise, miteinander zu arbeiten werden?

Mit diesen Fragen haben wir uns intensiv beschäftigt und haben dabei unsere digitale und innovative Schulungsplattform „Coole Schule“ ins Leben gerufen. Seitdem sind wir nicht nur in Sachen agiler Strategie Vorreiter, sondern auch in der Schule Klassenbester .

Damit stellen wir sicher, dass wir – Process Management Consulting GmbH – für unsere Kunden weiterhin starker und innovativer Partner sowie (digitaler) Impulsgeber sind. Das bedeutet auch, dass wir Trendthemen und Themen, welche unsere Kunden bewegen, identifizieren und unsere Berater/in gezielt in Richtung dieser Strömungen weiterbilden und Wissen innerhalb unserer Berater/innen verteilen, denn für uns sind neben den umfangreichen Branchenkenntnissen fachliche, methodische, soziale und persönliche Kompetenzen ausschlaggebend für unseren Erfolg als Unternehmen und die Zufriedenheit unserer Kunden.

Wie alles begann: Die Entstehungsgeschichte unserer „Coolen Schule“

Die „Coole Schule“ ist ein Produkt unseres agilen Unternehmensführungsprozesses (mehr dazu unter www.sogehtagilesmanagement.de) und entstand somit aus einer strategischen Initiative.

Ziel war es, das Lernen und Teilen von Wissen digital und vor allem cool zu machen und dabei die Bedürfnisse unserer Berater/innen zu berücksichtigen. Wir wollten keine unzähligen und bunten Präsentationsfolien, bei denen man vor lauter Folien die Augen kaum noch offen halten kann, sondern ein gemeinsames, virtuelles und digitales Klassenzimmer, um die notwendigen und zukünftigen Fähigkeiten, Methoden und Kompetenzen, welche am Markt benötigt werden, schulen zu können. Dieses Klassenzimmer hat den Vorteil, dass wir sehr flexibel und individuell auf die sich rasant entwickelnde Digitalisierung (und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken) reagieren können und damit immer einen Schritt voraus sind!

Erfahrung und steile Lernkurve

Aller Anfang ist schwer…so mussten wir lernen, wie wir eine Weitergabe von Wissen und das Streuen von Know-How in der Breite effizient, digital und innovativ umsetzen können. Deswegen nutzen wir interaktive Schulungsformate wie zum Beispiel Live-Schulungen mit digitalen Hilfsmitteln und vor allem Online-Webinare (ein Webinar ist ein interaktives Seminar, das über das Internet gehalten wird). Um das damit generierte Wissen langfristig konservieren zu können, zeichnen wir unsere Schulungen konsequent auf, sodass Kollegen und Kolleginnen, welche nicht an Schulungen teilnehmen können oder zu einem späteren Zeitpunkt in das Unternehmen eintreten, diese nachgelagert auf unserer internen Videoplattform streamen können. Auch arbeiten wir mit externen Coaches zusammen, um neue Themen partnerschaftlich und nachhaltig im Unternehmen und in den Köpfen unserer Berater/innen verankern zu können.

Stand heute haben wir bereits weit über 100 Schulungen durchgeführt, aufgenommen und auf unserer Videoplattform bereitgestellt und es kommen monatlich immer neue Schulungen dazu. Dabei haben wir festgestellt, dass unser Format „Coole Schule“ das Lernen zu einem (gemeinsamen und digitalen) Erlebnis macht, dass uns aktiv mit Spaß und Freude mitnimmt.

Kontinuierliche Optimierung unseres Regelprozesses und Schaffung neuer Weiterbildungsformate

Ausschlaggebend für den Erfolg unserer „Coolen Schule“ ist, dass wir alle Process Consulting Mitarbeiter/innen einbinden – sowohl Top-Down (durch das Team „Coole Schule“ in Zusammenarbeit mit unserem Überblick über Trendthemen) als auch Bottom Up (also alle Kollegen und Kolleginnen) werden Themen identifiziert und anschließend in unserem virtuellen und digitalen Lehrplan verankert. Auch hier haben wir festgestellt, dass mit einem agilen Ansatz und dem Durchführen von Mini-Retrospektiven Verbesserungsvorschläge und Optimierungen schnell und einfach eingebracht und umgesetzt werden können.

Wir entwickeln uns stetig weiter, um so den wichtigen und erfolgskritischen Wissenstransfer und -aufbau sicherstellen sowie branchen- und marktrelevantes Wissen und Erfahrungen im Unternehmen teilen zu können. So haben wir seit Einführung der „Coolen Schule“ neue Schulungsformate erprobt und teils anschließend implementiert, aber auch unseren Regelprozess optimiert. Ein großartiges Beispiel hierfür ist „Instant Feedback“ zu Projektaktivitäten. Hierbei werden Projekte in kleinen Teams  durchleuchtet und analysiert und durch sofortiges und konstruktives Feedback zu Projektaufgaben die Qualität der Leistungen und der Berater/innen gesteigert. Ein klassisches Regelberichtsverfahren liegt uns fern und passt weder zum Ausbildungsgrad unserer BeraterInnen noch unserer Unternehmenskultur. Diese Art des Feedbacks ist eher in klassische „Schwarmintelligenz“ einzuordnen: schnell, umfassend, konstruktiv.

Unsere „Coole Schule“ lernt also selbst nicht aus und deswegen wird unser Wissenstransfer auch in Zukunft kontinuierlich noch besser und effizienter.

„Coole Schule“ ist ein Erfolg – auch für Sie?

Wir wollten mit unserer „Coolen Schule“ nicht wieder die öde und langweilige Schulbank drücken, sondern mit Spaß an der Sache und innovativen/ digitalen Ideen Wissensmanagement auf ein neues Level heben und damit die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Berater/innen berücksichtigen. Und das haben wir erreicht – unsere „Coole Schule“ ist ein Erfolg!

Sollten Sie ebenfalls über ein innovatives und digitales Wissensmanagement nachdenken, sollten Sie sich folgende Fragen stellen (gerne unterstützen wir Sie bei der Konzeption und Umsetzung):

· Welche Ziele will ich mit Wissensmanagement verfolgen und in welchem Umfang ist es für mein Unternehmen sinnvoll?

· Welche innovativen und digitalen Möglichkeiten für Wissensmanagement gibt es und welche erfüllen die Bedürfnisse meines Unternehmens/ meiner Mitarbeiter/innen am besten?

· Welche Handlungsfelder ergeben sich daraus für mein Unternehmen?

· Wie kann ich schnellstmöglich (ggf. durch einen Piloten oder eine strategische Initiative) Wissensmanagement in meinem Unternehmen implementieren?